Sicherheit für Stubentiger
 
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Ein Thema das ich äußerst wichtig finde !!


Zwei zentrale Punkte in der Sicherheitsfrage für die Katzenwohnung sind die Fenster und der Balkon. Die Kippstellung der Fenster muss gesichert werden, damit die Katze nicht eingequetscht werden kann – oder man muss gänzlich auf diese Fensterstellung verzichten. Die Sicherung des Balkons geschieht am besten durch ein engmaschiges Netz. Sie ist auch sehr wichtig, der Jagdinstinkt der Katze kann beim Anblick eines Vogels plötzlich geweckt werden, und dann ist jegliche Vernunft der Katze verschüttet.

Außerdem sollten Sie auf Ihre Pflanzen achten. Erkundigen Sie sich, welche Zimmerpflanzen giftig sind (eine Liste finden sie unter erste Hilfe). Am besten entfernen Sie die entsprechenden Gewächse, oder stellen Sie sie zumindest an einen unerreichbaren Platz für Ihre Katze – das kann allerdings etwas schwierig werden!

Bei jungen Katzen ist es auch ratsam Elektrokabel unzugänlich zu machen. Abdeckungen wie Kabeltunnel leisten gute Dienste wo Kabel nicht versteckt werden können.

Lassen sie bitte auch keine Gummibänder,Bindfäden oder verschluckbare Kleinteile unachtsam herumliegen. Ebenso sollte eine Katze niemals mit einer brennenden Kerze allein in einem Raum sein.

Achten sie bitte auch darauf das sie keine giftigen Reiniger benutzen, die Katze könnte es beim putzen der Pfötchen im Körper aufnehmen.

Unser gesicherter Balkon:




Noch eine grosse Gefahr für Stubentiger ist der Herd !!
Katzen sind neugierig und wenn es dann noch nach Fleisch duftet handeln Sie völlig "ferngesteuert". Wenn sie nach dem Gebrauch des Herds die Tür zur Küche nicht verschließen können ist es ratsam einen mit kalten Wasser gefüllten Topf auf die noch heiße Platte zu stellen um schlimmste Verbrennungen zu vermeiden.

Halsbänder auch ein heißes Thema ! Wie Halsbäder zur Gefahr werden sehen sie hier : 

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Gefährliche Produkte

Ich  möchte ich mich von der Vollständigkeit und der absoluten Richtigkeit aller Angaben distanzieren.

 Produkt  Beschreibung
 Avocado Die im Avocado enthaltene Toxin-Komponente ist Persin (nicht in allen Avocadosorten). Es befindet sich in allen Teilen der Pflanze und führt zu schweren Schädigungen des Herzmuskels und damit zu Atemnot, Husten, Ödeme und Bauchwassersucht. Eine Vergiftung endet i.d.R. tödlich, da eine spezifische Therapie nicht existiert.
 Benzoesäure Benzoehaltige Essensreste, Nahrungsergänzungs- und Diätlebensmittel dürfen nicht an Katzen verfüttert werden. Obwohl die als Lebensmittelkonservierungsstoff verwendete Benzoesäure ein Naturstoff ist, können bereits geringe Mengen von nur 5 Promille im Lebensmittel für Katzen tödlich sein. Im Hunde- und Katzenfutter sind Benzoesäure E210 bis E213 und verwandte Konservierungsstoffe gesetzlich verboten. Benzoesäure als Naturstoff ist in Heidelbeeren, Johannisbeeren, Pflaumen und Preiselbeeren enthalten. E210 bis E213 können in folgenden Lebensmitteln enthalten sein: Fruchtsaftkonzentrate, Marinaden, Fertigsalate, Kuchenfüllungen, Backmargarine, Tee-Flüssigkonzentrate (Früchte, Kräuter) zuckerarme Konfitüren, Gelées, Marmeladen, Gemüse, das in Essig, Oel oder Lake eingelegt ist, Fischerzeugnissen, nicht erhitzte Milchprodukte, Kaugummi, Senf, Würzmittel und Diätlebensmittel
 Bohnen Es sind nur rohe Bohnen für Hunde giftig. Die rohe Gartenbohne enthält den Giftstoff Phasin, welcher aber durch den Kochvorgang inaktiviert wird. Bohnen müssen desshalb immer gekocht und nur in kleinen Mengen verfüttert werden, da sie sonst zu Blähungen führen können.
 Eicheln Die Menge macht sie giftig. Alle Teile der Eiche, besonders unreife Eicheln, sind wegen den enthaltenen, sehr grossen Mengen an Gerbstoffen giftig und können zu gastrointestinalen Symptomen (Magenschleimhautreizung, Erbrechen, Durchfälle) führen. Die Eiche wird auf Grund dieses Gerbstoffgehaltes ihrer Rinde aber auch als Heilpflanze eingesetzt. Gesammelt wird die frische Eichenrinde im Frühjahr. Getrocknet und gemahlen kann daraus ein Sud gekocht werden, der sowohl äußerlich als auch als Tee (nie mehr als zwei Tassen täglich) angewandt wird. Anwendungsgebiet innerlich: schwere chronische Entzündungen des Magen-Darm-Traktes. Anwendung äußerlich: Einreiben von nässenden Ekzemen oder heißen Entzündungen.
 Gewürznelken Gewürznelken, auch Nelken oder Nägeli genannt, sind die stark duftenden und brennend scharf schmeckenden, getrockneten Blütenknospen des ursprünglich auf den Molukken (Gewürzinseln) beheimatetet waren. Ein Bestandteil ist Oleanolsäure mit 2 % Eugenol besitzt eine betäubende Wirkung, weshalb das Kauen von Gewürznelken als Hausmittel gegen Zahnschmerzen bekannt ist. Ist für die Hundernährung auch in niederen Dosen nicht empfehlenswert.
 Giftige Beeren Einbeere, Faulbaum, Goldregen, schwarzer Holunder, Kermesbeere, Kirschlorbeer, Echter Kreuzdorn, Gemeiner Liguster, Schwarzer Nachtschatten, Schneeball, wolliger Schneeball, Immergrüner Schneeball, Tollkirsche, Weisswurz
 Giftpflanzen (indoor) Alpenveilchen, Birkenfeige, Brunfelsie, Becherprimel, Belladonnailie Christdorn, Diffenbachie, Fensterblatt, Flamingoblume, Gummibaum, Klivie, Kroton, Philodendron, Primel, Weihnachtsstern, Wolfsmilchgewächse, Yuccapalme, Zimmerkalla
 Giftpflanzen (outdoor) Aronstab, Azaleen, Buchsbaum, Eberesche, Efeu, Eibe, Fingerhut, Ginster, Goldregen, Herbstzeitlose, Hortensie, Lebensbaum, Narzisse, Mistel, Oleander, Pfaffenhütchen, Rhododendron, Tollkirsche, Zypressenwolfsmilch
 Holunderbeeren Rohe Beeren sind absolut nicht zu empfehlen, können schlimmen Brechreiz und oder Durchfall auslösen. Unreife Beeren und grüne Pflanzenbestandteile enthalten das giftige, zum Erbrechen reizende Glykosid Sambunigrin. Gekocht und den Saft abgesiebt verlieren sie ihren Giftstoff und werden in kleinen Mengen vertragen. Wirkt harntreibend, und blutreinigend. Getrocknet (max 10 Stück, fein gehackt) ist es ein sehr gutes Mittel gegen Durchfall durch die enthaltenen Gerbstoffe.
 Kakao Dieses Nahrungsmittel für Menschen kann vom Hund nur sehr schwer verstoffwechselt werden. Der Inhaltsstoff Theobromin reichert sich im Körper an, was letztlich zu Vergiftungen führen kann. Betroffen hiervon sind auch alle Produkte, welche Kakaobestandteile enthalten (Schokolade). Die tödliche Dosis für den Hund liegt bei 100 mg Theobromin pro Kg Körpergewicht. Je nach Kakaogehalt sind dies bei etwa 60 g Milchschokolade pro Kg Körpergewicht, bzw. 8 g Blockschokolade (d.h. 100 g Blockschokolade für einen 12 Kg-Hund) können einen Hund vergiften. Auch hier reagieren die Tiere mit Durchfall und Erbrechen, später kommen zentralnervöse Störungen (Zittern, Krämpfe, Lähmungen der Hintergliedmassen, Bewusstseinsstörungen) hinzu.
 Obstkerne Eine Gefahr geht von Früchten der Gattung Prunus (Kirsche, Pflaume, Aprikose etc.) aus. Die in den Kernen enthaltene Blausäure führt zu Speicheln, Erbrechen, Durchfall und Fieber, weiterhin zu auffallend roten Schleimhäuten, hellrote Farbe des venösen Blutes, Atemnot, Krämpfe und Schwäche. Eine Vergiftung tritt aber nur auf, wenn einerseits die Kerne geknackt und zerbissen werden und andererseits eine genügend grosse Menge auf einmal aufgenommen wurde.
 Schokolade Der giftige Stoff, der in Kakaokernen und -schalen vorkommt, das Toxin Theobromin kann für den Hund tödlich sein. Die tödliche Dosis an reinem Theobromin geben Wissenschaftler für den Hund mit 100-200 mg/kg an. Das heißt, dass ein 10-15 kg schwerer Hund durch das Verspeisen von drei Tafeln Vollmilchschokolade oder einer Tafel Zartbitterschokolade, sterben kann. Je höher der Kakaoanteil im Schokoladenartikel ist, desto höher auch der Theobromingehalt. Natürlich wird kein vernünftiger Hundehalter seinem Hund drei Tafeln Schokolade reichen, aber man sollte sich diese Tatsache schon bei der Fütterung eines kleinen Stücks Schokolade vor Augen halten.
 Süssigkeiten Obwohl sie von den meisten Hunden geliebt werden gehören sie aufgrund des sehr hohen Zuckergehaltes nicht zur Ernährung eines Hundes.
 Walnuss Die Nuss und deren braunen Schale sind nicht giftig. Die Walnuss ist im botanischen Sinne eigentlich keine Nuss sondern eine Steinfrucht. Die Nüsse sind reich an pflanzlichem Eiweiss, ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen (A, B-Komplex, C und etwas weniger Vitamin E ) sowie an Mineralstoffen (Kalzium, Zink, Eisen). Aeuesserste Vorsicht ist aber geboten bei den grünen Fruchtschalen um die Walnuss. Diese können von einem toxinbildenden Pilz befallen sein (Penicillium crustosum) mit dem Wirkstoff Roquefortin C (vergleichbar mit Strychnin), welches bei Einnahme durch seine stark neurotoxische Wirkung bei Hunden zum Tod führen kann. Dieser Pilzbefall ist nicht sichtbar. Obwohl diese Schale bitter ist, könnte sie vor allem von Welpen oder jungen Hunden im Spiel aufgenommen werden.
 Zigaretten Die Aufnahme des Giftes erfolgt in der Regel durch Kauen, bzw. Fressen von Zigaretten oder Kautabak. Dabei sind in erster Linie Welpen betroffen, da diese wesentlich neugieriger sind als ältere Tiere und alles mögliche ausprobieren. Anfangs kommt es zur Erregung, später zur Lähmung des Gehirns: Muskelzittern, Speicheln, Erbrechen, erhöhte Herz- und Atemfrequenz, Krämpfe, Bewegungsstörungen und Kreislaufkollaps.

 
  (c) Petra Nowaczek online seit 09.11.07  
 
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